Programmübersicht

Workshops - Freitag, 24. November 2023

 

Abschluss-/Refresherkurs Sonographie der Haut und der hautnahen Lymphknoten nach DEGUM-Richtlinien (Zertifizierung: 11C)

10.00 - 18.45 Uhr, Raum: Dreikönigssaal
D. Dill, Lüdenscheid | S. El Gammal, Freudenberg

Sonographie der Haut und der Subkutis ist als bildgebendes diagnostisches Verfahren in der Dermatologie mit vielfältigen Indikationen etabliert. Neben der Ausbildung in der fachärztlichen Weiterbildung werden sonographische Kenntnisse und Quali­fikationen durch zerti­fizierte Ausbildungskurse in der Dermatologie angeboten. Diese gliedern sich in Grundkurs, Aufbau- und Abschlusskurs, die nach der Ultraschallvereinbarung der KBV (www.kbv.de) und den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin ausgelegt sind. Weitere Informationen zu diesen Kursen sowie die Leitlinien der Arbeitsgruppe Hochfrequente Sonographie der DEGUM sind zu finden unter www.degum.de.

Im 8-stündigen Abschlusskurs werden die physikalischen Grundlagen der Ultraschalldiagnostik wiederholt, der klinische Einsatz im Praktikum vertieft, neue Verfahren und Indikationen präsentiert und interdisziplinär wichtige Differentialdiagnostik (z.B. im Kopf-Hals-Gebiet) durch erfahrene HNO-Kollegen erläutert. Zum Abschluss des Kurssystems folgt eine Klausur. Die zur Zerti­fizierung notwendigen eigenen Untersuchungsbefunde können in einem DINA4-Ordner geheftet zum Kurs mitgebracht werden. Bitte beachten Sie diesen Hinweis: Auch als Refresherkurs für Ultraschallanwender geeignet!

Das detaillierte Kursprogramm finden Sie unter www.ultraschall-akademie.de und www.dwfa.de.

Notfälle in der Dermatologie und Allergologie – Praktische Übungen zur HLW und AED (Zertifizierung: 6C)

10.00 - 14.00 Uhr, Raum: Adelheid
M. Födisch, Bonn

Notfälle in der Dermatologie und Allergologie - praktische Übungen zur Herz-Lungen-Wiederbelebung (CPR) und der Anwendung eines automatisierten externen Defibrillators (AED) nach den aktuellen Leitlinien.

Nägel und Haare (Zertifizierung: 2A)

10.00 - 12.00 Uhr, Raum: Quirinus
E. Haneke, Freiburg | G. A. Lutz, Bonn

Im Workshop werden Ursachen für Nagelwachstumsstörungen und einige häufigere sowie weniger bekannte, jedoch für die Praxis wichtige Nagelerkrankungen diskutiert. Das operative Vorgehen bei eingewachsenen Nägeln wird erläutert. Ein Schwerpunkt wird auf die Früherkennung und das diagnostische Vorgehen bei ungualen Melanomen gelegt.
Im zweiten Teil werden die aktuellen Standards in der Diagnostik und Therapie für die wichtigsten nicht vernarbenden und vernarbenden Alopezien vorgestellt, einschließlich der Differenzialdiagnosen. Anhand von Fallbeispielen werden zudem gut umsetzbare Strategien besprochen, die sowohl in der Klinik, als auch in der Praxis zielführend einsetzbar sind.

Phlebologie (Zertifizierung: 2A)

10.30 - 12.00 Uhr, Raum: Laurentius
H. Stege, Detmold | T. Görge, Münster | M. Stücker, Bochum

Die Phlebologie nimmt einen wichtigen Stellenwert in der Dermatologie ein. Kompressionstherapie, Sklerosierungstherapie und endovenöse thermische Ablation insuffizienter Venen mit Kathetertechniken sind häufig eingesetzte Methoden in der Routine des Dermatologen. Die Kompressionstherapie hat heute ein breites Spektrum von Mehrkomponentensystemen über medizinische adaptive Kompressionsbandagen, Kompressionsstrümpfen unterschiedlicher Machart bis hin zur intermittierenden pneumatischen Kompression. Auch die Sklerosierungstherapie kann vielfältig variiert werden, entsprechend dem breiten Spektrum an Indikationen von Besenreisern bis hin zu periulzerösen Varizen. Die endovenöse thermische Ablation insuffizienter Venen wird zunehmend zu einer Standardtherapie, die nicht selten gegenüber der Crossektomie und Strippingoperation bevorzugt wird. Wann welche dieser Neuerungen eingesetzt werden sollte und wie relevant dies für den Dermatologen ist, wird in dem Kurs „Phlebologie“ systematisch vorgestellt und diskutiert, so dass der Kurs gleichermaßen für jüngere Kollegen in der Facharztausbildung wie auch für erfahrene Dermatologen von Interesse ist.

Praktische Aspekte der Wundversorgung (Zertifizierung: 2A)

17.30 - 19.00 Uhr, Raum: Laurentius
N.-P. Hoff, Düsseldorf | T. Horn, Krefeld | M. Stücker, Bochum | R. Chafii-Badavi, Krefeld

In Deutschland leiden derzeit mindestens 2 Millionen Menschen unter chronischen Wunden unterschiedlicher Genese. Die häufigsten Manifestationen hierbei sind Ulcus cruris, Dekubitus, Diabetisches Fußsyndrom und Wunden durch arterielle Krankheitsbilder. Gerade in dem Fachbereich der Dermatologie werden aber auch zunehmend Patienten mit ansonsten weniger häufig diagnostizierten Krankheitsbildern wie beispielsweise Pyoderma gangraenosum, Kalziphylaxie oder Livedovaskulopathie behandelt. In dem Workshop „Chronische Wunden - praktische Aspekte der Diagnostik und Therapie“ sollen allen Interessierten Grundkenntnisse für die tägliche Praxis für eine optimierte Diagnostik und Behandlung dieser Patienten vermittelt werden. So werden über die Blick- und Differentialdiagnosen auch die wesentlichen diagnostischen Maßnahmen ebenso wie die Grundkonzepte einer modernen Wundtherapie differenziert vorgestellt. In der Interaktion mit den Teilnehmern sollen hierbei wissenschaftlich fundierte aber auch wirtschaftlich abbildbare Konzepte vermittelt werden.

Photodynamische Therapie (Zertifizierung: 2A)

17.30 - 19.00 Uhr, Raum: Quirinus
W. Philipp-Dormston, Köln | R.-M. Szeimies, Recklinghausen

Die Entwicklungen in der modernen PDT (Photosensibilisatoren, Lichtquellen einschließlich Tageslicht-PDT und künstliche Tageslicht-PDT) und deren Einsatz in den onkologischen Indikationen (aktinische Keratosen, Feldkanzerisierung, M. Bowen und Basalzellkarzinome), bei entzündlichen/infektiösen Dermatosen und im Rahmen der Photorejuvenation werden vorgestellt. Insbesondere wird auch auf die Rolle der PDT in den neuen nationalen und internationalen S3-Leitlinien (AK, BZK) eingegangen. Darüber hinaus werden bewährte Behandlungsprotokolle, Patientenprofile, Verfahren der Wirkverstärkung/-verbesserung, das Schmerz-/ Nebenwirkungsmanagement sowie Strategien zur Nachbehandlung aufgezeigt und mit dem Auditorium diskutiert.Die Entwicklungen in der modernen PDT (Photosensibilisatoren, Lichtquellen einschließlich Tageslicht-PDT und künstliche Tageslicht-PDT) und deren Einsatz in den onkologischen Indikationen (aktinische Keratosen, Feldkanzerisierung, M. Bowen und Basalzellkarzinome), bei entzü̈ndlichen/infektiösen Dermatosen und im Rahmen der Photorejuvenation werden vorgestellt. Insbesondere wird auch auf die Rolle der PDT in den neuen nationalen und internationalen S3-Leitlinien (AK, BZK) eingegangen. Darüber hinaus werden bewährte Behandlungsprotokolle, Patientenprofile, Verfahren der Wirkverstärkung/-verbesserung, das Schmerz-/ Nebenwirkungsmanagement sowie Strategien zur Nachbehandlung aufgezeigt und mit dem Auditorium diskutiert. Gerne können eigene Fälle zur Diskussion mit den Experten mitgebracht werden.

Die etwas andere Fortbildungsveranstaltung. Raus aus der Routine: Praxismanagement 2.0

17.30 - 19.30 Uhr, Raum: Gereon
K. Strömer, Ahaus

Optimale Patientenversorgung, perfekte Praxisabläufe und dabei auch noch Gewinne erwirtschaften? Das erscheint wie die Quadratur des Kreises und für viele Praxisinhaberinnen in Zeiten von Inflation und Personalmangel unmöglich. Der Workshop widmet sich Anregungen, Tipps und Ideen wie die zukunftsorientierte Praxis so organisiert werden kann, dass auch auf den ersten Blick unlukrative Tätigkeiten zum Erfolg deutlich beitragen können. Delegation, Behandlungsstrategien, gute Kenntnisse der Gebührenordnungen, optimierte Terminierungen, immer qualitätsorientierte und Leitlinien-gerechte Versorgung sowie fundierte Kenntnisse und damit Nutzung der manchmal lästigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen werden anhand alltäglich erscheinender Indikationen beleuchtet.
Workshops - Samstag, 25. November 2023

 

Operative Dermatologie I (Zertifizierung: 4C)

08.00 - 11.30 Uhr, Raum: Dreikönigssaal
L. Lammers, Hornheide | K.-W. Schulte, Düsseldorf

Praxisorientierte Vermittlung von Grundlagen und Standardverfahren der Dermatochirurgie inklusive der gängigsten Exzisions- und Wundverschlusstechniken am Schweinekopf.

Dermatologie Aktuell: Allergologie (Zertifizierung: 4A)

08.30 - 11.30 Uhr, Raum: Quirinus
G. Wurpts, Aachen | S. Röseler, Aachen

Mykologie (Zertifizierung: 3C)

09.00 - 11.00 Uhr, Raum: Gereon
P. Nenoff, Mölbis | S. Uhrlaß, Mölbis

2-stündiger Mikroskopierkurs, in dem anhand von Patientenbeispielen die aktuell in Deutschland vorkommenden Erreger von Dermatomykosen besprochen werden. Die Labordiagnostik umfasst das mikroskopische Präparat (inklusive fluoreszenzoptisches Blankophor- und Calcofluor-Präparat) und den kulturellen Pilznachweis. Häufige und neu auftretende, auch einige seltene anthropophile, zoophile und geophile Dermatophyten werden im Fokus stehen, vor allem mit Blick auf die einfach in jeder Hautarztpraxis und Hautklinik handhabbare makroskopische und mikroskopische Differenzierung der Pilz-Spezies. Im Fokus stehen die dermatologisch relevanten Dermatophyten von Trichophyton (T.) rubrum über T. mentagrophytes bis T. interdigitale, T. benhamiae, T. tonsurans, T. violaceum, T. soudanense, T. erinacei („Igelpilz“) sowie T. verrucosum, den Erreger der „Kälberflechte“. Zunehmende Bedeutung haben auch zoophile, anthropophile und geophile Dermatophyten der Gattungen Microsporum & Nannizzia: Microsporum (M.) canis, M. audouinii & M. ferrugineum, Nannizzia (N.) gypsea, N. incurvata & N. persicolor. Epidermophyton floccosum als anthropophiler Dermatophyt ist zwar sehr selten, kommt aber nach wie vor regelmäßig als Erreger von Tinea pedis, Tinea unguium und Tinea cruris vor. Einige in der täglichen Routinediagnostik vorkommende Hefe- und Schimmelpilze komplettieren das Programm, wiederum auch basierend auf dem jeweiligen klinischen Bild. In einem Quiz werden die Pilze nochmals anhand ihrer diagnostischen Kriterien abgefragt, auch Erreger-spezifische, Leitlinien-gerechte Therapieempfehlungen werden diskutiert. Die neue Onychomykose-Leitlinie, erschienen 2022, bietet nun wieder die Grundlage für Diagnostik und Therapie der Nagelpilzinfektionen! Ein ganz neuer Aspekt der antimykotischen Therapie sind therapieresistente Dermato- und Onychomykosen aufgrund der Therapie-Resiststenz von Trichophyton indotineae und Trichophyton rubrum. Ein farbiges Skript mit allen gezeigten Folien der Präsentationen wird ausgehändigt, gern auch alternativ oder zusätzlich als PDF für den Praxis-PC.

Pädiatrische Dermatologie (Zertifizierung: 2A)

09.30 - 11.30 Uhr, Raum: Laurentius
H. Hamm, Würzburg | I. Tantcheva-Poor, Köln

Wir freuen uns, Sie zum diesjährigen Symposium „Pädiatrische Dermatologie“, welches im Rahmen der DWFA 2023 stattfindet, zu begrüßen.

Als Schwerpunkte haben wir die folgenden Themen ausgewählt:

  • Ulzera bei Kindern: ausgewählte Differentialdiagnosen und Vorgehen
  • Allerlei Haar- und Nagelkrankheiten im Kindesalter
  • Kasuistiken aus der Kölner und der Würzburger kinderdermatologischen Sprechstunde

Wir hoffen, dass diese Themen als Anstoß zum intensiven Austausch von Ideen und Erfahrungen dienen werden!

Berufsdermatologie (Zertifizierung: 2A)

10.00 - 11.30 Uhr, Raum: Adelheid
W. Wehrmann, Münster | H. Dickel, Bochum

Nach der im Jahr 2021 erfolgten Änderung des Berufskrankheiten (BK)-Rechts mit Wegfall des Unterlassungszwangs bei der BK-Nr. 5101 wurde im selben Jahr zwar weitgehend stabil zu den Vorjahren 17.271 mal der Verdacht auf diese BK angezeigt, die erstmaligen Anerkennungen bei dieser BK verzehnfachten sich hingegen von 381 Fälle im Vorjahr auf 3.939 Fälle. Die erstmalige Gewährung von Maßnahmen nach §3 Berufskrankheitenverordnung (BKV) erfolgte in 15.479 Fällen. Aufgrund der aktuellen Möglichkeit einer BK 5101 unter Fortführung der hautgefährdenden beruflichen Tätigkeit kommt der berufsgenossenschaftlichen ambulanten wie auch stationären Heilbehandlung mit teils neuen systemischen Therapieoptionen eine besondere Bedeutung zu.
Nach Aufnahme der BK-Nr. 5103 in die BKV im Jahr 2015 erfolgten im Jahr 2021 6.685 Verdachtsmeldungen auf das Vorliegen berufsbedingter Plattenepithelkarzinome oder multipler aktinischer Keratosen der Haut durch natürliche UV-Strahlung. In 3.502 Fällen wurde die BK anerkannt. Dabei ist der berufsbedingte Hautkrebs im Sinne der BK-Nr. 5103 zu den weiteren BK-Nrn. 5102, 1108 sowie 2402 abzugrenzen, die sich in den jeweiligen Tatbeständen unterscheiden. Besonderheiten der Meldung, aktuelle Therapieoptionen wie auch Möglichkeiten der Abrechnung werden besprochen.

Intensivkurs Dermatopathologie (Zertifizierung: 5C)

15.30 - 19.00 Uhr, Raum: Gereon
J. Schaller, Duisburg | H.-J. Schulze, Hornheide

Der Kurs richtet sich insbesondere an Weiterbildungsassistenten zur Vorbereitung auf die Facharztprüfung sowie an Fachärzte, die ihr Basiswissen in der Dermatohistologie auffrischen möchten.

Operative Dermatologie II (Zertifizierung: 3A)

16.00 - 18.30 Uhr, Raum: Quirinus
K.-W. Schulte, Düsseldorf | S. Nestoris, Detmold | J. Böttjer, Minden

Dermatochirurgisches Management plastisch-rekonstruktiver Eingriffe im Gesichtsbereich – u.a. nach ablativer Tumorchirurgie – werden interaktiv anhand von Vorlagen mit den Teilnehmern diskutiert.

Ästhetische Dermatologie (Zertifizierung: 5C)

16.00 - 19.00 Uhr, Raum: Dreikönigssaal
W. Philipp-Dormston, Köln | S. Hilton, Düsseldorf

Bewährte und neue Entwicklungen in der modernen Ästhetischen Dermatologie werden vorgestellt. Den inhaltlichen Schwerpunkt stellen die Injektionsverfahren mit Botulinumtoxin (BTX) und Hyaluronsäure (HA) dar. Auf der Grundlage von Evidenz-basierten Therapieempfehlungen erfolgt eine umfassende Übersicht über beide Stoffgruppen und Verfahren. Anatomische Grundlagen der Gesichtsregion, das Aufzeigen der Möglichkeiten und Grenzen von BTX und HA, professionelles Nebenwirkungs-Management und der richtige Umgang mit dem Patienten werden erörtert. Injektionstechniken für Anfänger, Fortgeschrittene und Experten werden vorgestellt, die Patienten-Analyse und Indikationsstellung anhand von Fallbeispielen interaktiv diskutiert und die einzelnen Verfahren im Rahmen von Live-Patientenbehandlungen durch die Referenten demonstriert.

Lasermedizin in der Dermatologie (Zertifizierung: 4A)

16.00 - 19.00 Uhr, Raum: Adelheid
H. Heise, Düsseldorf

Proktologie – Relevant für die Facharztweiterbildung (Zertifizierung: 2A)

16.00 - 17.30 Uhr, Raum: Laurentius
C. Breitkopf, Münster

In diesem Kurs werden nach kurzem Überblick über die proktologischen Untersuchungsmethoden verschiedene häufige proktologische Krankheitsbilder und deren Behandlungsmethoden vorgestellt. Desweiteren werden häufige und weniger häufige dermatologische Krankheitsbilder in der Analregion mit Diagnostik und Therapie vorgestellt. Hierzu gehören auch infektiöse Dermatosen und anale Manifestationen von STD.

Andrologie – Relevant für die Facharztweiterbildung (Zertifizierung: 2A)

17.30 - 19.00 Uhr, Raum: Laurentius
H.-H. Lindhof, Düsseldorf

Gemeinsam entwickeln wir die wichtigsten Aspekte der Andrologie in einem prägnanten Workshop. In dem wir die Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten männlicher Infertilität sowie typischer Beratungsanlässe wie erektiler Dysfunktion, vorzeitiger Samenerguss oder Folgen des Testosteronabusus erarbeiten, sind Sie für Facharztprüfung und Praxisalltag vorbereitet. Fallbeispiele zeigen Ihnen, welche Befunde einer dermatologischen Ganzkörperuntersuchung Sie an andrologische Ursachen denken lassen sollten. Der Einfluss dermatologischer Systemtherapien auf die Fruchtbarkeit ist ein weiterer Schwerpunkt: Welche Aspekte sind bei der Aufklärung zu beachten, besteht die Indikation zur Fertilitätsprotektion und welche Möglichkeiten stehen dafür zur Verfügung

Workshops - Sonntag, 26. November 2023

 

ADH-Schnittseminar (Zertifizierung: 9C)

09.00 - 16.00 Uhr
D. Metze, Münster | H.-J. Schulze, Hornheide | J. Liersch, Vreden | S. A. Braun, Münster

Die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Histologie (ADH) organisiert regelmäßig das traditionelle Schnittseminar in Köln. Dermatopathologen stellen Schnittpräparate zum Mikroskopieren und Diskussion zur Verfügung. Neben klassischen oder seltenen Fällen werden dabei auch neue Entitäten präsentiert. Im Rahmen der interaktiven Gestaltung dieses Seminares können aber auch unklare Fälle vorgestellt werden, um einen fachlichen Konsens zu erzielen. Die Fälle werden in einem Manuskript zusammengefasst. Das Seminar ist auch für passive Teilnehmer ohne Vorstellung eines eigenen Falles buchbar.

Weitere Informationen finden Sie hier »

Laserschutzkurs (Zertifizierung: 10C)

09.00 - 17.00 Uhr, Raum: Laurentius
A. Schulz, Essen | A. Steps, Jena

In diesem Kurs werden die physikalischen Grundlagen von Lasern, die Laser-Sicherheit sowie die praktische Anwendung von Lasern vermittelt, die in der Medizin verwendet werden. Der Kurs erfüllt die Anforderungen der Vorschrift „Technische Regeln zur Arbeitsschutzverordnung zu künstlicher optischer Strahlung“ (TROS) an die Inhalte von Kursen zur Ausbildung von Laserschutzbeauftragten für die medizinische Anwendung von Lasern einschließlich Prüfung.

Auflichtmikroskopie Grundlagen (Zertifizierung: 2A)

09.00 - 11.00, Raum: Adelheid
H. Hänßle, Heidelberg

Dieser zweistündige interaktive Dermatoskopie-Kurs richtet sich sowohl an Dermatolog*innen, die sich am Anfang der dermatologischen Ausbildung befinden (1.- 2. Jahr der Facharztausbildung) als auch an all diejenigen, die ihr Wissen zur Dermatoskopie auffrischen wollen.
Der Kurs besteht aus 2 jeweils einstündigen Modulen. Im ersten Modul werden ich Ihnen die Grundlagen für die dermatoskopische Diagnosestellung von Melanomen und nicht-melanozytären Hautkrebsformen (aktinische Keratose, Morbus Bowen, Plattenepithelkarzinom, Basalzellkarzinom) vermittelt. Im zweiten Teil werden wir uns in interaktive Fallvorstellungen vertiefen. Diese Fallvorstellungen gehen weit über die Diagnose von Hautkrebsformen hinaus, und beinhalten entzündliche Hauterkrankungen, Parasitosen und viele seltenere kutane Neoplasien. Ich freue mich auf Ihre Teilnahme!

Auflichtmikroskopische Sprechstunde (Zertifizierung: 5C)

12.00 - 15.00 Uhr, Raum: Adelheid
J. Kreusch, Lübeck

Die Bezeichnung dieses zweiten Workshops als „Sprechstunde“ unterstreicht den Einsatz und Nutzen eines Auflichtmikroskops in der dermatologischen Praxis. Aufbauend auf Grundlagen des ersten Kursteils besteht dieser aus drei Abschnitten: Zunächst geht es um Instrumente und Untersuchungsmodus (z.B. beim Hautkrebs-Screening) Nutzen und Grenzen automatischer Diagnostik pigmentierter Tumoren, um praxistaugliche Tipps und Tricks, OP-Planung. Wichtig ist auch die Vermeidung von Fehlern bei Diagnostik und Dokumentation. Ein weiterer Schwerpunkt sind Befunde in besonderen Lokalisationen der Haut - im Gesicht, an palmarer und plantarer Haut. Der zweite Abschnitt widmet sich speziellen Formen pigmentierter Tumoren, besonders den Frühstadien von Basalzellkarzinomen, weiterer epithelialer Tumoren und vor allem maligner Melanome. Hier trägt die Auflichtmikroskopie zur Verbesserung unserer klinischen Wahrnehmung bei: Dem blossen Auge wenig auffällige Veränderungen erweisen als durchaus klärungsbedürftig, sofern man nur das Mikroskop anwendet. Die Wahrnehmung klinischer Befunde erweitert sich, da Tumoren in der Praxis oft nicht dem Lehrbuchbild entsprechen.
Ein wichtiger dritter Teil des Kurses behandelt die Diagnostik nicht-pigmentierter Tumoren, insbesondere die Erkennung amelanotischer Melanome und die Abgrenzung von ähnlichen, aber weniger bedrohlichen Tumoren. Gestalt und Anordnung von Tumorgefässen liefern diagnostisch entscheidende Befunde - wenn pigmentierte Strukturen fehlen. Das notwendig angepasste methodische Vorgehen bei Gefässbefunden ist zu zeigen. Gefäßbefunde sind wichtig auch zur Beurteilung entzündlicher Dermatosen.
Wichtige und in der Praxis durchaus nützliche Anwendungen der Auflichtmikroskopie sind die Untersuchung von Hautanhangsgebilden (Haare, Nägel, Schweiß- und Talgdrüsen), die Erkennung von Fremdkörpern, Artefakten und Parasiten (v.a. Skabies). Die Anwendung eines optischen Instruments erleichtert und verbessert Diagnosen, trägt zur Früherkennung maligner Tumoren bei und ermöglicht damit oft kleinere Eingriffe. Verwendung eines Auflichtmikroskopis wird von Patienten als Zeichen sorgfältiger Untersuchung geschätzt und verbessert die Praxisanbindung.

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Öffnungszeiten:
Freitag 08:00-19:30 Uhr
Samstag 08:00-19:00 Uhr
Sonntag 08:00-16:00 Uhr
Tel. 02 21 / 91 39 59 20

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Posterausstellung
Während der Tagung werden Patientenfälle und Kasuistiken aus den Kliniken in NRW vorgestellt. Die eingereichten Fälle werden in zwei Vortragsblöcken "Fälle, Fakten, Pharmaka" sowie in der begleitenden Posterausstellung vorgestellt.
Die Posterausstellung findet im Umlauf zu den Seminarräumen statt.

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